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©2005 G. Höfer

Aktualisiert am
14.04.2005

 

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08.04.2005

Und ewig lockt die Sicherheit

Aus den Händen der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Malu Dreyer
erhalten Andrea Garden-Müller (r.) und Dirk Schneider (2.v.r.)
die Siegerurkunde für den Kreativpreis.

 

Schüler der BBS Ahrweiler gewinnen in Andernach zum vierten Mal in Folge die begehrten Sicherheitstrophäen der Berufsgenossenschaften

Bad Neuenahr/Andernach. "Auf dem Gipfel ist die Luft bekanntlich dünn. Die nächste Titelverteidigung ist immer die schwerste." Oder: "Auch der Erfolg währt nicht ewig." So oder so ähnlich lauten die Aussagen mit denen sich die Sicherheitsbeauftragten der BBS des Landkreises Ahrweiler, Guido Höfer und Werner Fege, Jahr für Jahr aufs Neue konfrontiert sehen, immer dann wenn es bei der jährlich stattfindenden Abschlussveranstaltung des Sicherheitswettbewerbs der Berufsgenossenschaften darum geht die jeweiligen Sieger zu küren und mit Ruhm und Ehre zu überschütten.
Während jedoch derlei Häme bei dem ein oder anderen Verzagtheit, Nervosität, gar mittelschwere Depressionen auslösen mag, halten es die Sicherheitsexperten dagegen ganz mit Oliver Kahn: Je stärker der Gegenwind, desto größer die Motivation auch heuer wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.
"Dass dies," so Werner Fege, "nach den vergangenen Erfolgen nicht einfacher wird, ist klar. Aber dank der Unterstützung durch die Schulleitung, die Kollegen und vor allem das Engagement der Schülerinnen und Schüler schaffen wir uns immer wieder optimale Voraussetzungen."
Der Wettbewerb 2004/2005 stand ganz im Zeichen von Brandverhütung und möglichen Erste Hilfe - Maßnahmen uns so lautete sein Motto, in Abwandlung eines berühmten Doors-Titels: "Come on baby, fight my fire".
"Eine Thematik, die uns in Anbetracht von 1000 Toten und 10000 Verletzen auf Grund von Brandunfällen jährlich in Deutschland, ganz besonders am Herzen liegt", so Guido Höfer.
Die Organisatoren hatten Preise in zwei Kategorien ausgelobt, zum einen für die möglichst zahlreiche Teilnahme der Schüler einer jeden BBS an einem themengebundenen Preisausschreiben - dessen Lösung angesichts der hervorragenden vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Materialien ein Leichtes war - zum Anderen einen sog. Kreativpreis. Hier galt es Brandgefahren im beruflichen und privaten Tagesablauf sowie Möglichkeiten ihrer Beseitigung mittels einer zu erstellenden Präsentation aufzuzeigen.
Auf Grund der in den letzten Jahren geschaffenen organisatorischen Voraussetzungen erreichte die BBS Ahrweiler auch im abgelaufenen Wettbewerb eine Teilnahmequote von 100 Prozent. D.h.: Alle Klassen nahmen mit allen anwesenden Schülern am Preisausschreiben teil. Eine Einladung zur Abschlussveranstaltung war somit sicher.
Was aber mit der Titelverteidigung des Kreativpreises?. Hier gelang den Verantwortlichen ein besonderer Coup. Zusammen mit der Schulsozialpädagogin Andrea Garden-Müller drehte die Klasse BVJ MH 04b unter Klassenleiter Dirk Schneider einen themenbezogenen Kurzfilm: "Backdraft - Schüler, denen es ums Feuer geht."
Ein realer Brandfall (Brand einer Mülltonne) wurde auf dem Schulhof - natürlich von den Sicherheitsbeauftragten überwacht - initiiert, das Verhalten der Mitschüler per digitaler Videokamera aufgezeichnet und in Interviews analysiert. Davon ausgehend entwickelten die BVJ-Schüler Szenarien für richtiges und schnelles Handeln bei vergleichbaren Unfällen und hielten diese ebenfalls filmisch fest. Das Ergebnis der Bemühungen überzeugte nicht nur die beteiligten Schüler und Lehrer vor Ort.
"Es war ziemlich viel Arbeit, aber wir hoffen dass wir anderen Schüler dazu bringen können die Augen offen zu halten und - wenn nötig - zu helfen." zogen Ercan Yardin und Karsten Becker, Schüler der BVJ Klasse ihr ganz persönliches Fazit.
Auch die Jury des Sicherheitswettbewerbs zeigte sich begeistert. So konnten Andrea Garden Müller und Dirk Schneider am Freitag, dem 07.04.04, stellvertretend für die Klasse und die BBS Ahrweiler aus den Händen der Arbeits-, Sozial-, und -Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, den Kreativpreis, einen Scheck über 200 € nebst Urkunde in Empfang nehmen. Doch damit nicht genug: Bei der abschließenden Auslosung der Hauptpreise, bewies Werner Fege, dass er nicht zu Unrecht für sein goldenes Händchen gerühmt wird. Er zog den mit 450 € dotierten Hauptpreis. Jubelstürme bei allen mitgereisten BBS Vertretern und nachgerade verzweifelte Blicke bei den zahlreichen Mitkonkurrenten. Denn diese fürchten sicher nicht ganz zu Unrecht. Auch im nächsten Jahr könnte es wieder heißen. Spiel, Satz und Sieg für die BBS des Landkreises Ahrweiler.

Michael Sauer-Beus für www.bbsnews.de


Die stolzen Schüler mit ihrer Urkunde - Herzlichen Glückwunsch!

 

Werner Fege -
auch das goldene BBS-Glückshändchen genannt ...

Platz 2!!!

 

>>> Impressionen von der Abschlussveranstaltung <<<

>>> Die Pressemitteilung der Ministerin <<<

>>> Das schreibt die Presse <<<

 

+++ Wahnsinn - Es haben alle 124 (!!!) Klassen beim Sicherheitswettbewerb 2004 mitgemacht +++

März 2005

Wir sind dabei ...

"Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihrer Schule wegen der hervorragenden Unterstützung unseres Wettbewerbes "Jugend will sich-er-leben" ein Hauptpreis zuerkannt wurde."

Am 18.03.2005 kam die Einladung zur Abschlussveranstaltung, die am 08.04.2005 in der August-Horch-Schule (BBS) in Andernach stattfinden wird. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer wird die Hauptpreise überreichen.

BBS news berichtet exklusiv ...

"Feuer fängt mit Funken an" ...

... so ein altes Sprichwort. Was in Survival-Camps für Überlebenskünstler noch ein selbstverständliches Wissen ist - Feuersteine dienen dort nach wie vor als Zündquelle - scheinen wir über unsere technologischen Errungenschaften im richtigen Leben längst vergessen zu haben. Wie sonst ließen sich die jährlich über 750.000 Brände erklären, die laut einer aktuellen Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft in Deutschland zu verzeichnen sind? Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist es immer wieder der Mensch, der durch Nachlässigkeit und Unaufmerksamkeit den Ausbruch von Bränden begünstigt.

Tödliche Unfälle sind keine Seltenheit. Jahr für Jahr über etwa 1000 Brandtote und über 10.000 teilweise Schwerstverletzte sind Zahlen, die für sich sprechen. Kein Thema also, das auf die leichte Schulter genommen werden darf.

Wenn Sie selbst in einen Brand geraten, bleiben Ihnen ca. vier Minuten Zeit zur Flucht. Giftige Rauchgase nehmen Ihnen dabei die Sicht, erschweren Ihre Orientierung und Atmung und führen nach kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit.

Etwa 80 % der Todesopfer bei Gebäudebränden sterben nicht durch die Flammen, sondern durch den Brandrauch. Vier Minuten sind verdammt kurz. Um sie sinnvoll zu nutzen und das eigene sowie andere Leben zu retten, sollten Sie die wichtigsten Verhaltensweisen im Brandfall kennen - vor allem aber Gefahrenquellen und Brandursachen frühzeitig erkennen, damit Brände gar nicht erst entstehen.

Quelle: www.jwsl.de

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