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Exkursion in einen gläsernen Riesen – den Post Tower in Bonn
Am 20. Dezember 2006 durften die Bürokaufleute 05 b und die Rechtsanwaltsfachangestellten 05 in Begleitung der beiden Klassenleiter, Frau Gerke Minrath und Herrn Werner Marx, den Post Tower in Bonn besuchen. Zwei Mitarbeiterinnen des Visitor Services führten die beiden Klassen durch das Gebäude.
Im Post Tower
befindet sich die Zentrale des Konzerns Deutsche Post World Net (DPWN). 2 000 der weltweit 380 000 Beschäftigten arbeiten hier.
Am 21. August 2000
fand die Grundsteinlegung für die neue Konzernzentrale DPWN statt. Nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit steht in Bonn das höchste Bürogebäude des Landes NRW.
An der größten Hochbaustelle des Landes
arbeiteten bis zu 800 Bauarbeiter und knapp 200 Experten aus 28 Architektur- und Ingenieurbüros. Rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche wurden insgesamt 80 000 Kubikmeter Beton und 16 000 Tonnen Stahl verarbeitet, 90 000 Quadratmeter Glasfläche errichtet, 500 Kilometer Elektroleitung sowie 41 000 Quadratmeter Teppichboden verlegt.
Der eigentliche Post Tower
besteht aus drei Gebäuden, die baulich völlig voneinander getrennt sind. Die Sockelbebauung ist als dreigeschossiges Gebäude ausgebildet. Der eigentliche Post Tower besteht aus zwei Hochhäusern mit jeweils fünf Unter- und 40 Obergeschossen. Jedes neunte Stockwerk hat einen Skygarten mit Kommunikationszone und Panoramaaussicht.
Wir waren von der Konstruktion
des Bürogebäudes begeistert. Einige von uns hatten anfangs Probleme mit der enormen Höhe des Gebäudes und weigerten sich, mit dem Panoramaaufzug nach oben zu fahren. Die beiden Mitarbeiterinnen erklärten uns, dass wir innerhalb von ca. 15 Sekunden komfortabel in die 30. Etage gebracht werden würden. Alle fuhren daraufhin mit dem Aufzug nach oben und genossen die fantastische Aussicht.
Transparent und offen, kommunikativ und vernetzt, formal, technisch und ökologisch, so präsentierte sich das Unternehmen. Die Exkursion hat uns interessante und spannende Einblicke in moderne, kreative Architektur, aber auch in den modernen Büroarbeitsplatz gegeben.
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Text und Fotos: W. Marx |