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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 14.02.2005, Seite 9.
Jugend
fit machen für den Beruf
Info-Tag
der BBS stellte neue und traditionelle Ausbildungsmöglichkeiten
vor - Schwächen in Mathe und Deutsch ausbügeln
Die Zahl
der möglichen Berufe wird immer größer, und auch
in der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler werden immer
mehr neue Ausbildungsmöglichkeiten angeboten. Damit die jungen
Leute in dieser Vielfalt den Überblick behalten und das für
sie Richtige finden, öffnete die BBS am Wochenende ihre Türen
für den Berufs-Info-Tag.
KREISSTADT.
Bereits zum neunten Mal in Folge lud die Berufsbildende Schule
(BBS) zum Tag der offenen Tür und Berufs-Info-Tag in das
weitläufige Gebäude an der Kreuzstraße ein. Auch
diesmal war die Resonanz groß: Zahlreiche meist junge Menschen
machten sich in Begleitung der Eltern auf die Suche nach beruflichen
Perspektiven.
Wirtschaft
liegt ihm nicht, Technik vielleicht eher, Jugendarbeit findet
er ganz gut. "Was ist denn nun eigentlich dein Ding?",
fragt eine leicht genervte Mutter den Sprössling und bekommt
ein Schulterzucken zur Antwort. Es ist nun mal nicht leicht für
Jugendliche, zu wissen, was sie wollen und können und welche
Möglichkeiten es überhaupt gibt. Infos und Entscheidungshilfen
vermittelte der Berufs-Info-Tag der BBS mit Demonstrationen und
praktischen Vorführungen.
Zahlreiche
BBS-Schüler waren im Einsatz, ließen sich ausfragen,
zeigten erlernte Fähigkeiten und sorgten für Unterhaltung,
Speis' und Trank. Da wurde gebacken, frisiert, gemauert und gesägt.
Man konnte mit angehenden Gesundheitsfachleuten fernöstliche
Entspannungsübungen lernen, sich von PC- Cracks durchs Internet
lotsen und von angehenden Gastronomen mit Häppchen und Leckereien
verwöhnen lassen.
Neue und
traditionelle Ausbildungsberufe wurden präsentiert, lokale
Handwerker gaben in "lebenden Werkstätten" Einblick
in ihren Arbeitsalltag und in die Anforderungen an Auszubildende.
Hier öffnet sich die Schere zwischen den Erwartungen der
Wirtschaft und den tatsächlichen Fähigkeiten der jungen
Leute nämlich immer weiter, bestätigte Gabriele Breitbach
von der Mayener Agentur für Arbeit.
Spezielle
Förderprogramme sollen helfen, die Jugendlichen fit zu machen,
damit sie einen Ausbildungsplatz finden. Im vergangenen Jahr standen
im Bereich der Mayener Agentur 2300 Jugendlichen knapp 1800 gemeldete
Ausbildungsstellen gegenüber. Diese Zahlen geben allerdings
ein verschwommenes Bild der tatsächlichen Situation wieder.
Nach wie
vor werden im Handwerk "ausbildungswillige und ausbildungsfähige
Jugendliche" gesucht, wusste Thomas Schoofs von der Kreishandwerkerschaft
Ahrweiler. Aber zu oft hätten die Kandidaten große
Schwächen in Deutsch und Mathematik, die erst ausgebügelt
werden müssten. (gg)
Infos unter
Telefon 02641/9 46 40 oder Website: bbs-ahrweiler.de
Rhein-Zeitung
- Ausgabe Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 14.02.2005, Seite 9.
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