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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 04.08.2005, Seite 12.
Kundenwünschen
auf der Spur: Betriebswirtschaftsschüler erstellten im Auftrag
der Verwaltung einen Marktforschungsbericht für das städtische
Freizeit-Spaßbad
Wasserratten
geben dem Twin gute Noten
Klasse 04
a der Berufsbildenden Schule legte die Ergebnisse einer Besucherbefragung
vor
KREISSTADT.
Das Hallen- und Freizeitbad Twin in Bad Neuenahr erhält bei
den Besuchern positive Resonanz. "Der Gesamteindruck der
Badegäste ist `gut`", heißt es in dem Marktforschungsbericht,
den die Höhere Berufsfachschule der Berufsbildendenden Schule
Bad Neuenahr erstellte. Für diese Untersuchung im Auftrag
der Stadtverwaltung hatten die Schüler der Klasse 04a Mitte
Juni 361 Badegäste aus allen Altersgruppen persönlich
befragt.
Der Bericht
liefert der Verwaltung Hinweise auf das Besucherverhalten, die
öffentliche Wahrnehmung des Twin und die Wünsche der
Kunden. "In Zeiten, in denen sich das Freizeitverhalten stark
verändert und der Dienstleistungsgedanke auch bei öffentlichen
Einrichtungen immer wichtiger wird, brauchen wir solche Informationen",
erklärte Bürgermeister Hans-Ulrich Tappe.
Das Hauptergebnis
des Berichts kennzeichnet einen hohen Grad der Zufriedenheit:
Fast 84 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Twin weiterempfehlen
würden.
Bei den Bewertungen
einzelner Badbereiche steht neben dem Hallenbad und dem Freibad,
die jeweils als "gut" eingestuft werden, insbesondere
der grüne Entspannungsbereich hoch im Kurs: Die Liegewiese
wird fast ausschließlich mit "sehr gut" oder zumindest
"gut" bewertet. "Auch das neue Volleyballfeld wird
sehr positiv aufgenommen", schreiben die Betriebswirtschaftsschüler
in ihrem Marktforschungsbericht.
Was die Wahrnehmung
einzelner Twin-Angebote betrifft, deckten die Schüler auch
Defizite auf. So kannten nur sehr wenige der Befragten die speziellen
Angebote wie Massagen, Abendschwimmen oder das Kinderschwimmen.
Positiv angenommen wird dagegen die seit Jahren angebotene Wassergymnastik.
Insgesamt stellten die Jugendlichen im Bereich der Werbung und
Information des Twin und dessen Angebote "noch erheblichen
Handlungsbedarf" fest.
Die Projektgruppe,
die unter der Leitung von Studiendirektor Ludger Niechoj und in
Abstimmung mit der Stadtverwaltung den Fragebogen entwickelt hatte,
wollte auch den Kundenwünschen auf die Spur kommen. Der Erkenntnisdrang
der Marktforscher führte zu folgendem Ergebnis: Ganz oben
auf der Wunschliste der Badegäste stehen eine zusätzliche
Sprunganlage, ein weiteres Außenbecken sowie Whirlpools.
"Einige
Ergebnisse haben wir so erwartet", resümiert Bürgermeister
und Schwimmbadchef Tappe, "doch wir bekommen auch viele neue
Informationen für die Verwaltung und die Betriebsleitung.
Diese werden mit in unsere Planungen und Überlegungen einfließen",
versprach der Bürgermeister.
Rhein-Zeitung
- Ausgabe Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 04.08.2005, Seite 12.
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